Von Flores nach Lombok

18.4. – 15.5.2026

Wir schreiben den 18. April 2026. Soeben fliegt ein Flugzeug über uns hinweg, wo die Freunde aus unserem Heimatdorf, die Familie Stadelmann, drinsitzen. Es ist wieder Ruhe eingekehrt auf der Lupina. Erstmals seit Mitte Februar sind wir wieder alleine auf der Lupina. Irgendwie ein komisches Gefühl. Alle wieder weg, auch die Gastautoren unserer letzten Berichte. Damit sind auch die Ferien für den Schreiberling zu Ende und ich darf wieder in die Tasten greifen.

Die Rasselbande hat uns schön auf Trab gehalten. Zuerst Robin auf der Strecke von Batam (bei Singapur) bis Flores, und dann die Stadelmanns (Mandy, Dani und Tochter Tara) in und um Flores herum. Aber es war herrlich, wieder einmal Besucher auf der Lupina gehabt zu haben.
In dieser Zeit haben wir auch Tiere gesehen, die sehr selten sind, wie etwa die Orang-Utans. Wir haben sie schon oft im Zoo gesehen, oder in Dokumentarsendungen am TV. Mit Robin durften wir auf Borneo diese Primaten in freier Wildnis beobachten.
Auf Komodo konnten wir Auge in Auge – ohne Gitter dazwischen – die ebenfalls sehr seltenen Komodo Warane erleben.
Ein weiteres, unvergessliches Highlight: Tauchen und Schwimmen mit den riesigen Manta Rochen. Zum Grössenvergleich bin ich rechts unten im Bild zu sehen. Im Zeitlupentempo schweben diese friedlichen Riesen über uns hinweg und geniessen scheinbar das Kitzeln unserer Luftblasen an ihrem Körper.
Die Zeit vergeht wie im Flug! Bereits sind wir wieder 2 Monate zurück in Indonesien. Unsere Aufenthalts-Bewilligung ist 60 Tage gültig, und wir müssen sie erneuern. Kein Problem, es funktioniert fast alles elektronisch übers Internet – bis auf das Foto. Dazu muss man extra zur Immigration.
Der Schiffsbauch der Lupina ist leergefressen. Wen wunderts, bei den vielen hungrigen Mäulern in den letzten Wochen. Also gilt es nun, uns wieder reisefertig zu machen und entsprechend Proviant zu besorgen. Auf dem Gemüsemarkt in Labuan Bajo erhalten wir alles, was unser Magen begehrt.
Natürlich geniessen wir auch unsere wieder gewonnene Zweisamkeit!
Wir warten auf günstige Winde und verbringen die Zeit mit ausgiebigen Spaziergängen entlang der Küste von Labuan Bajo. Diese ist gut bestückt mit sehr schönen, der Natur angepassten Resorts. Überhaupt: je länger wir hier verweilen, umso beeindruckter sind wir von den vielen Möglichkeiten, die sich für Touristen bieten.
Das Wetter ändert sich zu unseren Gunsten – die letzte Nacht an unserem Ankerplatz vor dem Sylvia Resort in Labuan Bajo. Lupina liegt ganz links.
Unsere Strecke für die nächsten Wochen. Zuerst geht es von Labuan Bajo (Flores) an die Südküste von Komodo. Von da setzen wir rüber auf die uns völlig unbekannte Insel Sumbawa, wo es im Norden grössere Vorkommen von Walhaien geben soll, bevor es dann weiter zur bekannten Insel Lombok geht.
Am 21. April 2026 setzen wir die Segel und kreuzen der Küste von Flores entlang nach Süden. Wir befinden uns gerade in der Übergangsperiode zwischen Regen- und Trockenzeit. Frisches Grün ist immer noch die dominierende Farbe an Land. Der Wind ist schwach, wir haben ihn fast auf die Nase, aber wir kommen gut voran.
Das gute Vorankommen ändert sich dann schlagartig, als wir uns dem Engpass zwischen Flores und der Insel Rinca nähern. Wir haben gelesen, dass die vorherrschende Strömung von Nord nach Süd setzt, also uns helfen sollte. Gezeitenströmungen können aber die Fliessrichtung drehen. Genaue Angaben, wie stark die Strömung ist und in welche Richtung genau, das finden wir nirgends. Was wir dann antreffen, stellt jede Passeinfahrt in den Tuamotus in den Schatten. Ihr müsst das dann unbedingt im Video anschauen: Die Strömung steht gegen uns mit zwischen 5-7 Knoten. Es hat starke Wirbel. Die Segel haben wir wie immer bei heiklen Passagen vorher runtergeholt und laufen nun unter voller Motorkraft gegen an. Manchmal drücken uns Wirbel sogar wieder rückwärts. Immer wieder gelingt es uns aber, Stellen mit schwächerer Strömung zu nutzen, um wieder ein paar Meter vorwärts zu kommen. Der Kampf dauert über eine Stunde, bis wir die Engstelle passiert haben – aber Lupina schafft es!
Müde und erschöpft erreichen wir den ersten Ankerplatz im Süden von Rinca. Sofort fallen uns wilde Tiere am Strand auf: Wildschweine, Affen – und sogar Hirsche!! Von den Letzteren gibt es sehr viele. Sie stammen ursprünglich von den Hauptinseln Java und Bali und wurden in der Antike von Seefahrern und der indigenen Bevölkerung auf die kleineren Inseln Komodo und Rinca im Osten gebracht.
Auf unserer weiteren Reise der Südküste von Rinca und dann später von Komodo entlang ankern wir vor wunderschönen Stränden. Auf Landgänge müssen wir aber leider verzichten, denn wir entdecken immer wieder Komodo Warane auf der Suche nach Nahrung.
Das Ankern ist nicht immer ganz einfach. Oft ist der Ankergrund sehr tief (15 Meter und mehr) oder eng und von scharfen Korallen umgeben. Dieser Ankerplatz im Süden von Komodo bietet beides. Der Anker liegt auf 20 Meter Tiefe und am steil abfallenden Grund befinden sich alte abgestorbene Korallen. Mehrere Winddrehungen in der Nacht sorgen dafür, dass sich die Kette in etwa 15 Meter Tiefe mehrmals um alte Korallen verwickelt hat. Ich muss ins Wasser. Mit der letzten Luft in meiner Lunge gelingt es mir beim vierten Versuch, die Kette von den Steinen zu lösen. Glück gehabt!

Nach dem Schrecken beim Anker Aufholen geht es zunächst unter Motor gegen den Wind um die Südspitze von Komodo herum. Wir passieren gerade eine steile Felswand, da vernehmen wir ein komisches Geräusch unter dem Schiff und die Motordrehzahl geht in die Knie. Ich stürze mich zum Ganghebel und reisse diesen in die neutrale Stellung. Kurz überlegen. Ein Kontrollblick übers Heck ergibt, dass wir ein langes, dickes Seil im Schlepptau haben. Es schein aber nirgends befestigt zu sein, denn Lupina treibt widerstandslos im Wasser vorwärts. Wir steuern das Schiff von der Felswand weg und drehen bei. Mit einem scharfen Messer bewaffnet steige ich ins Wasser – um erleichtert festzustellen, dass sich der Hauptteil des Seiles bereits wieder gelöst hat und nur noch ein kleiner Strang am Propeller hängt. Schnell ist auch das entfernt und erleichtert steige ich wieder an Bord. Zum zweiten Mal heute: Glück gehabt!

Nach den beiden Schreckmomenten am heutigen Segeltag geniessen wir unseren letzten Ankerplatz im Westen von Komodo bei einem genüsslichen Ankerbier und einem wunderbaren Abendhimmel umso mehr.
Die Windvorhersage ist gut! Von Komodo’s Westen setzen wir über an die Ostküste der Insel Sumbawa. Auch in diesem Übergang herrscht eine starke Südströmung. Da diese aber quer zu unserer Fahrtrichtung liegt, verlangsamt sie uns nur wenig. Trotzdem müssen wir die ganzen rund 25 Seemeilen motorsegeln, da der Wind alleine zu schwach ist. Er ist viel schwächer als angesagt. Dafür tröstet uns der Ankerplatz: gut haltender, dunkler Vulkansand mit angenehmer Triefe von 5-10 Metern. So macht Ankern Spass. Am Ufer ein Bauer mit seiner kleinen Herde Wasserbüffel.
An einem der nächsten Ankerplätze im Norden von Sumbawa, ebenfalls wieder gut haltender, dunkler Vulkansand, werden wir gegen Abend von mindestens einem Dutzend kleiner Pirogen umringt. Was wollen die, und wozu hat jede dieser Pirogen einen kleinen Stromgenerator dabei?
Kurz nach Einbruch der Dunkelheit die Lösung des Rätsels: mit starken Lampen locken die Fischer Garnelen und andere Krabbeltiere an und holen sie mit am Boot fixierten Netzen aus dem Wasser. Nach kurzer Zeit, etwa nach 30 Minuten, ist der ganze Spuk schon wieder vorbei.
Unser nächster Ankerplatz befindet sich auf einer kleinen Vulkaninsel im Norden von Sumbawa: Pulau Satonda.
Wie praktisch alle anderen Inseln hat auch diese einen vulkanischen Ursprung. Das Spezielle an ihr ist ihr grosser Salzwasser-Kratersee. Der Krater wurde ursprünglich von Meerwasser gefüllt und später über Jahrtausende durch organische Sedimente abgedichtet. Da der Meeresspiegel heute tiefer liegt als der Kraterrand, gibt es keinen Austausch mehr. Das ehemalige Meerwasser bleibt im Kratersee gefangen.

Ein Wort zum Tambora Vulkan auf Sumbawa: Letztmals ist dieser im April 1815 ausgebrochen. Die in die Atmosphäre geschleuderte Asche hat damals auf der ganzen Welt im Folgejahr für «das Jahr ohne Sommer» gesorgt, mit entsprechenden Hungerskatastrophen und Krankheiten. Die frei gesetzte Energie wird auf über 170’000-mal die Stärke der Atombomben von Hiroshima und Nagasaki geschätzt. Vor dem Ausbruch war der Tambora mit geschätzten 4’300 Metern einer der höchsten Berge Indonesiens. Nach dem Kollaps der Magmakammer blieben nur noch 2’850 Meter übrig.

Unsere Weiterfahrt bringt uns in die tief eingeschnittene Saleh Bucht nach Jambu. Von anderen Seglern haben wir erfahren, dass es in dieser Bucht Walhaie geben soll. In Jambu befindet sich eine Walhai Forschungsstation und von hier aus starten auch Expeditionen. Ein weiteres Lebewesen, dass mich schon seit Kindheit fasziniert, ich aber noch nie gesehen habe. Also buchen wir uns einen Platz für den nächsten Morgen.
Die Tour startet unanständig früh! Der Wecker tut seine Arbeit mitten in der Nacht um 3 Uhr 45, und bereits um 4 Uhr werden wir vom Tour Boot abgeholt. Direkt von der Lupina. Mit diesem fahren wir zu Fischerbooten, die weit draussen in der Bucht die ganze Nacht über Garnelen (Krill, Kleinkrebse) fischen und nun kurz vor Sonnenaufgang ihre Garnelennetze hochgezogen haben.
Schon lange ist bekannt, dass sich Walhaie sehr gerne um diese Fischerboote aufhalten, weil immer wieder Krill, Kleinkrebse und andere mitgefangenen kleine Lebewesen, die auf ihrem Speiseplan stehen über Bord gehen. Die Fischer haben sich daraus eine Tugend gemacht und behalten nun mit gezieltem Anfüttern die Walhaie für Touristen in der Nähe ihres Bootes. Sobald aber die Sonne höher steigt, verziehen sich die Haie wieder in tieferes Wasser. Deshalb sind die frühen Morgenstunden die beste Gelegenheit, Walhaie zu beobachten.
Der Walhai ist ein absolut faszinierendes Lebewesen. Entgegen seinem Namen ist er kein Wal (Säugetier), sondern ein Fisch, der grösste Fisch der Welt. Seine durchschnittliche Länge beträgt 6-10 Meter und das Gewicht 12 Tonnen. In der Bucht sind Exemplare von 12 Metern bekannt. Walhaie besitzen mit einer Hautdicke von bis zu 15 Zentimetern die dickste Haut im ganzen Tierreich. Sein Maul (Bild) ist über ein Meter breit und von rund 3000 winzigen Zähnen bestückt. Er ernährt sich ausschliesslich von Plankton, Krill, Algen und kleinen Fischen. Dabei saugt er riesige Wassermassen ein – über 6’000 Liter pro Stunde – und presst sie über die Kiemen wieder heraus.
Schwimmen mit Walhaien. Bei unserem Besuch sind zwei Exemplare anwesend.
Grössenvergleich: Köbi (unten) und Walhai
Mutprobe: Pia flüchtet vor dem Maul des Walhaies
Schon um 10 Uhr sind wir überglücklich und immer noch halb benommen vom Schwimmen mit den Walhaien zurück auf der Lupina. Aber unser Erkundungsdurst ist noch nicht gestillt. Wir fahren an Land und besuchen das kleine Fischerdorf Jambu. Uns fällt auf, dass es eigentlich hinter den Häusern noch viel Platz hat, aber sich alle scheinbar ans Ufer oder gar darüber hinausdrängen. Gut möglich, dass es damit zu tun hat, dass sich verschiedene Gebiete von Indonesien absenken. So versinkt etwa Jakarta, die bevölkerungsreichste Stadt der Welt, pro Jahr um 10-30 Zentimeter im Meer!
Immer auf unserer Liste: Einkauf von Gemüse und Früchten. In Dörfern von Indonesien fast ausschliesslich aus lokaler Produktion.
Auf Sumbawa leben viele Menschen von Landwirtschaft. Die stark zerklüftete Landschaft und fehlendes Geld erlauben keine riesigen Betriebe. Die Hauptproduktion ist auf Eigenversorgung ausgelegt. Hier trocknen Bauern ihre geernteten Maiskörner …
… und hier werden Reiskörner getrocknet. Wen wunderts, wenn man beim Essen eines Reisgerichtes manchmal das Gefühl hat, als ob man Sand zwischen den Zähnen hätte.
Wir werden als Fremdlinge mit Neugier empfangen. Öfters passiert es uns, dass wir auf offener Strasse von Anwohnern eingeladen werden, uns doch zu ihnen zu setzen und ein wenig zu plaudern. Wäre das umgekehrt bei uns auch so? Einfach eine schöne Erfahrung!
Unsere Reise geht weiter. Vor dem Verlassen der Saleh Bucht ankern wir noch einmal in einer gut geschützten Bucht.
Beim nächsten Ankerplatz, diesmal wieder an der Nordküste von Sumbawa, werden wir am nächsten Tag, wir sind gerade bei der letzten Tasse Kaffee, von der Küstenwache kontrolliert. Die Beamten bestehen darauf, an Bord kommen zu dürfen. Wir haben einiges Unschöne gelesen von wegen Korruption oder Ähnlichem, aber die Kontrolle verläuft einwandfrei und äusserst freundlich.
Nach dem Behördenbesuch, kaum haben wir die Segel gesetzt und sind wieder unterwegs weiter westwärts, erneut Besucher – diesmal der tierischen Art. Eine riesige Schule von Delfinen pfeilt um unser Boot.
Hier ankern wir vor einer kleinen Inselgruppe im Nordwesten von Sumbawa. Die kleinste der Inseln, Pulau Bedil, ist unter Seefahrern bekannt als «Partyinsel». Sowohl Segler als auch die lokalen Touristenboote, die zwischen Lombok und Flores hin und her pendeln, machen gerne einen Zwischenstopp.
Die Insel ist in privatem Besitz, steht aber Besuchern offen.
Sogar einen kleinen Pool gibt es auf der rund 100×100 Meter messenden kleinen Sandinsel. Etwas zu viel des Guten, wenn man sieht, dass die Insel im Osten von wunderschönem, lebendigem Korallenriff umgeben ist.
Und natürlich das Wichtigste für eine «Partyinsel»: tolle Drinks! Wer nun meint, das rosafarbene Getränk sei etwas Künstliches – weit gefehlt! Die Drachenfrucht gibt dem Drink diese intensive, fast unnatürliche Farbe.
Unser letzter Ankerplatz auf Sumbawa, bei der Insel (Pulau) Kenawa. Mit unserer Lupina liegen wir direkt vor einem steil abfallenden Korallenriff. Zum Schnorcheln etwas vom Schönsten, was wir bisher gesehen haben. Bis 50 Meter Sicht unter Wasser. Fantastisch, fast unwirklich.
Auch hier setzen wir unsere Füsse an Land. Es gibt ein paar Warungs (Imbissbuden), denn auch hier ist ein idealer Zwischenstopp für die Touristenboote zwischen Lombok und Flores. Zurzeit sind wir aber die einzigen Fremdlinge hier. Mutter (noch keine 20) und ihr Kind interessieren sich nicht für uns und kümmern sich mehr um ihre Smart-Phones. Essen aus der Tüte – hier hat die moderne Welt bereits Einzug gehalten ☹
Aus der Ferne grüsst Lombok mit seinem 3’726 Meter hohen Vulkan Rinjani. Der Rinjani ist ein noch aktiver Schichtvulkan mit sporadischen Ausbrüchen, letztmals vor 10 Jahren. Jetzt gerade scheint er ruhig zu sein, zumindest steigt kein Rauch auf aus dem Krater.
Seit Dienstag sind wir in Lombok angekommen, dort der Nordküste entlang gesegelt und liegen nun im Nordwesten vor Anker. Die Sicht nach Westen ist offen, und einmal mehr erleben wir herrliche Sonnenuntergänge.

Als nächstes wollen wir die Westküste von Lombok südwärts bis zum südwestlichen Zipfel der Insel segeln. Dort suchen wir für unsere Lupina einen guten und sicheren Liegeplatz, damit wir für ein paar Tage die Insel zu Lande bereisen können. Danach geht’s weiter westwärts nach Bali.

Es bleibt spannend! Folge der Lupina im Kielwasser!

Eine Antwort auf „Von Flores nach Lombok“

  1. Wieder 1 sehr intensive, interressante und spannende Reise, was ich in diesem Bericht lesen konnte, bezüglich Walhaie, Komodo Warane, Landschaft, Vulkane, die Vielzahl der Korallen, auch kleinere Pannen, bezüglich Leine beim Anker verwickelt und 4x tauchen, um das Malheur zu beseitigen, direkt meisterhaft. Ich lese jeden einzelnen Bericht natürlich immer sehr gerne und freue mich schon wieder auf den nächsten. Ich wünsche Euch gutes Weitersegeln, viele weiteren schöne und spannende Begebenheiten und Erlebnisse, und immer genug Wasser unter dem Kiel. Mit Gruss

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