Ia orana Fakarava – maururu!!

Am 30. Juni 2022, nach einem gemütlichen Frühstück vor Anker bei Punaruku am Ost Riff von Makemo gehen wir Anker auf und nehmen die rund 90 Seemeilen lange Überfahrt nordwestwärts nach Fakarava in Angriff. Die Passdurchfahrt im Norden von Makemo ist bei den jetzigen Gezeiten um die Mittagszeit ideal. Wir beabsichtigen, das nächste Atoll an seinem Südende anzusteuern. Dort ist die Einfahrt ebenfalls um die Mittagszeit am besten. Wir hätten also genügend Zeit für eine gemütliche Fahrt. Die Wettervorhersage präsentiert sich aber nicht so toll: starker Wind 20-25 Knoten (zum Glück eher von hinten) und 2-3 Meter hohe Kreuzsee, also Wellen vom Südwesten (Ausläufer eines Tiefdruckgebietes) überlagert mit Wellen von Osten. Die Fahrt dürfte also recht rollig werden. Wir wären lieber erst ein paar Tage später losgesegelt, aber wir haben der SY Maramalda versprochen, das ausgeliehene Werkzeug wieder zurückzubringen. Zuerst ist der Wind aber um einiges schwächer, wie angesagt. Wir setzen nach der Ausfahrt aus dem Makemo Atoll volles Tuch und machen trotzdem nur etwa 3 Knoten Fahrt. Stört uns wenig, wir haben ja Zeit. Gegen Abend legt der Wind kräftig zu und die Wellen treffen uns, nachdem wir aus der Abdeckung von Makemo raus sind, in voller Breite. Obwohl wir mittlerweile das Grosssegel komplett eingerollt haben und auch das Kuttersegel gerefft ist, schiebt uns der Wind mit 6 Knoten durch das Wasser. Wir sind viel zu schnell! Wir rechnen aus, dass wir noch vor Tagesanbruch beim Süd-Pass von Fakarava eintreffen werden. Dann müssten wir im Luv des Riffes warten, bis die Einfahrt möglich ist. Zudem sind Wind und Wellen genau auf die Einfahrt gerichtet. Das könnte bei der engen Einfahrt mit uns unbekannter Strömung gefährlich werden. Mit diesen schwierigen Rahmenbedingungen wollen wir kein Risiko eingehen und entscheiden uns, rund 30 Seemeilen weiter nördlich zu segeln und die viel breitere Einfahrt im Norden von Fakarava anzusteuern. Das hat auch den Vorteil, dass wir, falls wir zu früh sind, auf der Leeseite des Atolls beidrehen und abwarten können. Noch bevor Pia die erste Nachtschicht übernimmt, ändern wir den Kurs aufs neue Ziel, passen das noch verbleibende Kuttersegel dem neuen Kurs an und lassen uns vom heulenden Wind und den dröhnenden fast 4 Meter hohen Wellen in die Nacht rollen.

Kurz nach Sonnenaufgang erreichen wir die Nordküste von Fakarava, drehen bei und warten ab, bis die auslaufende Strömung im Nord-Pass nachlässt. Kurz vor 11 Uhr erscheinen die ersten Tauchboote. Ein klares Zeichen, dass nun die Strömung bald kippen wird – wir nehmen die Einfahrt unter den Kiel. Immer noch blasen 20-25 Knoten, jetzt genau auf die Nase. Die kurzen, 2-3 Meter hohen Wellen im Pass stemmen den Bug unserer Lupina steil in die Höhe um kurz danach, wenn sich der Bug krachend wieder ins Wellental gebohrt hat, meterhoch das Deck zu überspülen. Das ganze Deck ist bis zur Fussreeling mit Salzwasser gefüllt. Wir sind dankbar, dass wir ein starkes Schiff haben.
Fakarava, das zweitgrösste Atoll in Franz.-Polynesien, 60 km lang und 25 km breit, wurde erst 1820 entdeckt. Die späte Entdeckung erklärt sich dadurch, dass die Seefahrer zu Zeiten vor Satellitenbildern, elektronischen Karten und GPS um die Tuamotus wegen ihrer Gefährlichkeit einen riesigen Bogen gemacht haben. Die Inselfläche, also das begehbare Land, beträgt bloss 16km2, die Lagune hingegen 1’153km2. Fakarava ist ein UNESCO Biosphären Reservat. Biosphären Reservate sind ausserordentlich schützenswerte Landschaften oder Meeresgebiete mit ihrer darin vorkommenden Flora und Fauna. Die von der UNESCO lancierten Projekte haben zum Ziel, die Interessen der lokalen Bevölkerung (hier etwas mehr als 800 Einwohner), deren soziale und wirtschaftliche Entwicklung sowie den Naturschutz unter einen Hut zu bringen.
Rund eine Stunde nach der Durchfahrt durch den Nord-Pass werfen wir 6 Seemeilen weiter vor dem Dorf Rotoava den Anker. Ia orana Fakarava (= hallo Fakarava!), wir haben es geschafft! 😊
Wie meist bei einer Ankunft bleiben wir den Rest des Tages auf dem Schiff und beobachten, wie sich das Schiff am Anker verhält. Erst am nächsten Morgen machen wir unseren ersten Landgang und werden, kaum ist unser Dinghi befestigt, von weitem bei unseren Namen gerufen: Ulli und Kirsten (SY Easy), wir haben sie in Bonaire getroffen, erkennen uns sofort wieder. Ein unerwartetes und freudiges Wiedersehen!
Die Rückgabe des ausgeliehenen Werkzeuges (der Grund, wieso wir bei starkem Wind und ungemütlichen Wellen nach Fakarava gesegelt sind) ist rechtzeitig erfolgt. Wir geniessen zum Wiedersehen und gleichzeitigen Abschied von Rita und Daniel noch einmal die leckere Küche auf der Maramalda. Schon am nächsten Tag bricht die Maramalda auf nach Tahiti. Au revoir Maras!
Die grösste Strassenkreuzung, die wir in Fakarava finden können 😊
Das Dorf Rotoava ist etwa 2 Kilometer über das nordöstliche Riffe ausgebreitet. Eine gut gepflegte, geteerte Strasse führt durch das Dorf.
Einmal mehr erstaunt uns der Kinder-Reichtum (schon auf anderen Inseln ist uns das aufgefallen). Hier sind gerade Einige beim Spielen im kühlenden Nass.
Wie auf anderen Atollen werden auch auf Fakarava intensiv Perlen gezüchtet. Das scheint jedoch zumindest für den Moment etwas nachgelassen zu haben. Immer wieder treffen wir auf geschlossene Perlenfarmen, ihr für die Zucht von Perlen verwendeten Utensilien dekorativ aufgehängte.
Südsee Idylle
Nach ein paar Tagen des Ankommens auf Fakarava verlegen wir von Rotoava nach Hirifa an die Südostecke des Atolls. Es hat zwar viele gute Sandflächen für den Anker, aber auch hier brauchen wir Schwimmkörper (Bojen und Fender), um die Korallenblöcke (dunkler Flecken im Bild) vor unserer Ankerkette zu schützen.
Im Osten des Atolls ist das Riff schmaler als auf der westlichen Seite (auch gut ersichtlich auf dem Satellitenbild), beträgt aber immer noch gut 200 Meter oder mehr. Hier die Riffkante zum offenen Meer …
… und hier der Blick von der gleichen Stelle in Richtung Atoll

Alltag auf dem Schiff
Kürzlich hat uns eine Blog-Leserin gefragt, wie denn so der Alltag bei uns auf dem Schiff aussieht. Nun, wir haben keinen Terminplan, der unseren Tagesablauf bestimmt. Wir stehen auf, wenn uns die Sonne weckt, meist zwischen 7 und 8 Uhr. Während ich meine Morgengymnastik (zur Vorbeugung gegen Rückenprobleme) absolviere, bereitet Pia unser Frühstück zu: selber gebackenes Brot, Butter, Käse (was wir hier so kriegen können – leider nicht unsere Lieblingssorten) Kaffee und Birchermüesli mit selbst kultiviertem Joghurt. Meist noch irgendwelche Früchte, die hier in den Tuamotus aber Mangelware sind. Beim Frühstück unterhalten wir uns über die Tagesaktivitäten. Wir versuchen, immer ein bis zwei Dinge pro Tag zu unternehmen: Landausflug, Schnorcheln, Arbeit am Schiff, Backen, Besuche bei anderen Booten abstatten, Einkaufen und vieles mehr. So um 9 Uhr sind wir fertig mit dem Frühstück (ja, wir nehmen uns viel Zeit dafür 😉) und setzen dann den Plan in die Tat um. Viele der Aktivitäten dauern nicht den ganzen Tag und wir haben noch viel Zeit zum Lesen (vor allem Pia ist ein richtiger Bücherwurm geworden), E-Mails schreiben, im Cockpit sitzen und das Kommen und Gehen anderer Schiffe beobachten, Büroarbeiten erledigen. Büroarbeit? Ja, auch das gibt es! So wie du zu Hause Post kriegst (Rechnungen, Aufforderungen, irgendetwas zu tun, etc.) erhalten auch wir Post. Alles elektronisch nachgeschickt von zu Hause. Dazu müssen wir uns ein funktionierendes Internet organisieren. Das geht mit einer SIM-Karte des Landes, in dem wir uns gerade aufhalten, und/oder gratis per WiFi eines Ladens oder eines Restaurants. Das dauert meist alles viel länger, weil wir immer wieder herausfinden müssen, wie etwas funktioniert. Viel Zeit verbringen wir, uns über Leute und Land, wo wir uns befinden, oder wo wir als nächstes hinfahren wollen, einzulesen und vorzubereiten. Dazu müssen wir auch regelmässig die Wetterentwicklung studieren (per Internet) und die Fahrten planen. Überhaupt braucht alles viel mehr Aufwand als zu Hause. Es kann gut passieren, dass für die Erledigung einer kleinen Arbeit ein halber Tag vergeht. Einfach, weil alles unter erschwerten Bedingungen stattfindet: es wackelt, es ist eng, die Schraube, die ich brauche, habe ich gerade nicht – ich muss also irgendeine andere Lösung basteln, die Bürste, die ich benutzen will, liegt zuunterst in der Backs Kiste, und so weiter. Auch Kommissionen an Land dauern viel länger: zuerst Laden suchen, dann sich im Laden zurechtfinden, und dann Glück haben und das finden, was man braucht. Suchen ist eine häufige Tätigkeit geworden in unserem Leben 😉

Wir regeln unser Tageswerk so, dass wir vor Sonnenuntergang wieder zurück auf dem Schiff sind (oder auf einem anderen Schiff), um das Farbenspektakel am Himmel bei einem Sundowner auf Deck geniessen zu können. Ein schönes Ritual, das Seele und Gemüt so schön baumeln lässt. Wenn’s dann so langsam dunkel wird (hier aktuell kurz nach 6 Uhr) macht sich Pia daran, das Nachtessen zu kochen. Ich geniesse dann das Cockpit und den Abendhimmel für mich alleine (ja, ich gebe es zu: dann faulenze ich ein wenig 😉), bis Pia sich aus der Kombüse meldet: «Auftischen! Nachtessen ist fertig!». Dem aufmerksamen Leser ist nicht entgangen: bei uns gibt’s nur 2 Mahlzeiten: Frühstück und Nachtessen. Wenn wir Glück haben, gibt’s zwischendurch vielleicht mal ein feines Glacé (Eis) am frühen Nachmittag. Das hat sich einfach mit der Zeit so ergeben, und es geht prima so! Nach dem ausgiebigen Nachtessen spielen wir meistens. Seit einiger Zeit ist Brändi-Dog unser Favorit und wir haben eine Variante entwickelt, wie man dieses Spiel, das normalerweise 4 Personen benötigt, auch zu Zweit spielen kann. Das dauert dann meist so etwa 1-2 Stunden. Danach sitzen wir noch gemeinsam im Cockpit und philosophieren über Gott und die Welt. So ab 22 Uhr gewinnt bei Pia die Bettmüdigkeit, ich halte es noch 2-3 Stunden länger aus, dann ist auch bei mir der Tag zu Ende.

Nach 2 Tagen vor Hirifa verlegen wir an den Süd-Pass von Fakarava. Hier sind die Häuser und Bootsstege bis direkt an den Pass gebaut und sind somit der wechselnden Gezeitenströmung ausgesetzt, so wie wir das von einem Fluss kennen.
Der Süd-Pass ist eines der interessantesten Schnorchel und Tauchparadies der Welt und dementsprechend hat sich ein kleiner Tourismus mit Tauch-Zentren und Lodges (Bild) aufgebaut. Die Bungalows für die Gäste stehen direkt am Wasser.
Einfachste Bauweise: die Wände sind aus Palmblättern geflochten, anstelle von Fensterglas eine einfache Klappe, und statt einer Tür weht ein Tuch vor dem Eingang.
Hier lebt man mit Haifischen. Gemäss Zählungen halten sich im Pass regelmässig bis zu 700 Haifische auf. Die häufigste Art ist der Grau Hai, dann der Weissspitzen Riff-Hai und der Schwarzspitzen Riff-Hai (Bild)
Schwarzspitzen Riff-Haie inspizieren unser Dinghi.
Wir geniessen die Wasserwelt zuerst mal aus respektvoller Distanz von oben 😉
Zum Sundowner gesellen sich Chris und Ruedi (SY Pasito) zu uns. Sie sind ein paar Tage nach uns in Fakarava eingetroffen, aber direkt durch den Süd-Pass ins Atoll gefahren
Die Lodge-Anlage ist auf einzelne Motus (Inselchen) verteilt, wunderschön verbunden mit kleinen Stegen
Mitten in der Anlage befindet sich zu unserer grossen Überraschung ein Schweinestall. Wir sind verblüfft: absolut kein Geruch von den Schweinen. Ob es wohl daran liegt, dass der Stall teilweise übers Wasser gebaut ist und alles direkt frisch ab Schwein, sozusagen, ins Meer gelangt?
Nicht nur die Schweine, auch die Seemöwen haben sich hier an Menschen gewöhnt.
Ich unternehme mit dem lokalen Tauch-Zentrum zwei Drift-Tauchgänge im Süd-Pass, wo die Haifische in der bekannten Shark-Wall (Wand der Haifische) zu Hunderten in der Strömung schweben.
Auch mit Schnorcheln lässt sich die Unterwasserwelt geniessen. Dieses Bild ist beim Schnorcheln entstanden: Schwarzspitzen-Riffhai gefolgt von 2 Schiffshalterfischen (diese ernähren sich von Parasiten an den Haien und Fressens Resten).
Haifische wohin man blickt: Schwarzspitzen-Riffhai
Ein vom Aussterben bedrohter Fisch: der Napoleon. Mit einer Maximallänge von bis zu 2.30 Metern ist der Napoleon-Lippfisch mit grossem Abstand die grösste Art der Lippfische und zusammen mit einigen Zackenbarscharten einer der grössten Korallenfische. Das Maximalgewicht kann bis zu 190 kg betragen. Dieses Exemplar hier dürfte etwa 1.50 Meter gross sein.
Nach ausgiebigem Schnorcheln verlegen wir wieder zum Ankerplatz beim Motu Hirifa. Es ist starker Wind und aussergewöhnlich hoher Schwell vom offenen Meer angesagt. Es gibt einen Wetteralarm, welcher die Bewohner des Atolls vor Überschwemmungen warnt. Viele Schiffe suchen nun hinter einem Motu Schutz vor Wind und Wellen. Letztes Mal waren es gerade etwa 10 Schiffe, heute liegen über 30 vor Anker.
Bei Sonnenuntergang ziehen dunkle Wolken auf
Schon bald ist das Ankerfeld von regenschweren Wolken überzogen.
Aber wie heisst es so schön: nach dem Regen folgt der Sonnenschein 😊
Nicht nur Sonnenschein und Vergnügen, auch schwierige Arbeiten warten: das Expansionsgefäss, das wir auf den Galapagos Inseln reparieren mussten, hatte schon wieder eine Leckage. Diesmal musste ich es selber reparieren. Improvisation und Epoxi haben das Problem vorerst behoben. In Tahiti besorgen wir uns ein neues Gefäss.
Zurück in Rotoava unternehmen wir Velotouren. Die Fahrräder können wir für knapp 10 Dollar pro Rad von Fakarava Yacht Services ausleihen. Die eine Tour führt uns zum Nord-Pass von Fakarava (12km ein Weg)
Die zweite Tour bringt uns über 18km (ein Weg) südwärts über das Korallenriff
Die Fahrt in den Norden erweist sich definitiv als die interessantere, da abwechslungsreicher und kurzweiliger. Sie führt unter anderem an diesem alten Leuchtturm vorbei, der Anfang des 19. Jahrhunderts aus Korallensteinen und Mörtel aufgebaut wurde.
Katholische Kirche von Rotoava. Wunderschön das himmelblaue Gewölbe und die allesamt aus Muscheln gefertigten Lampen und Girlanden. Wir besuchen am Sonntag eine Messe, um den wunderschönen Gesängen der Polynesier zu lauschen. Ein sehr eindrückliches Gänsehauterlebnis.
Nach dem Gottesdienst geht’s mit den Freunden der SY Pasito zum Frühschoppen 😊

Du merkst es wohl aus unseren Berichten: es gefällt uns ausserordentlich gut in Franz.-Polynesien. Die Menschen sind so wunderbar lebensbejahend und stecken voller positiver Energie. Ihre Fröhlichkeit ist einfach ansteckend. Überall stehen die Türen offen – auch für uns Fremde. So eine Offenheit und Freigiebigkeit haben wir auf unserer Reise bisher nur sehr selten erlebt. Hier ist es die Normalität. Dazu kommt eine phantastische Natur! Steile Berge (wie in den Marquesas) und türkisblaue Lagunen (wie in den Tuamotus), dichter Urwald (wie in Gambier) und trockene Steinwüsten (Marquesas), hier trifft man einfach fast alles an.

Die Entscheidung ist gefallen: wir bleiben noch eine Saison in Franz.-Polynesien. Den neuen Wimpel des Gastlandes haben wir schon besorgt 😊
Du wirst weiter Bilder von der Südsee zu sehen bekommen 😊

Morgen Dienstag, 26.7.2022, verlassen wir Fakarava und verlegen auf das rund 15 Meilen weiter nordwestlich gelegene Atoll Toau. Die Fahrt will zeitlich gut geplant sein, denn es warten wieder gefährliche Aus- und Einfahrten durch die Lücke in den Riffen und wir sind darauf angewiesen, dass es mit der Strömung einigermassen passt. In Toau suchen wir im Südosten einen sichern Platz und wollen die Lupina gut verankern: es kommen ein paar Tage mit starkem Wind! Maururu (= vielen Dank) Fakarava!

Es bleibt spannend – folge der Lupina im Kielwasser!