Der untenstehende Bericht wurde von unseren Freunden, Mandy und Tara Stadelmann, verfasst
Wir kennen Pia und Köbi schon seeeeehr lange … ohne ins Detail zu gehen: damals waren Pia’s Kinder noch klein und meine zwei noch gar nicht geboren. Wir haben die beiden schon mehrmals auf der Lupina besucht – aber von Anfang an war klar – wenn sie in Indonesien sind, dann kommen wir! Acht lange Jahre hat es gedauert, und endlich sind wir da.
Nach einer angenehmen Anreise landen wir in Bali und machen es uns dort erst mal ein paar Tage im Hotel gemütlich.Es gefällt uns auf Anhieb – die Leute sind unfassbar freundlich und auch wenn es ziemlich überbevölkert und touristisch ist, erliegen wir dem Charme der Insel – auch nicht schlecht: unser Hotel ist wirklich eine Augenweide.Wir haben Zeit, ein bisschen was von der Insel zu erkunden und lassen uns von einem Fahrer von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten chauffieren.
Hier muss ich noch erwähnen, dass wir dieses Mal unsere Tochter Tara (27) dabei haben. Als wir die Reise planten, hatte sie schon länger vor, einmal einen Tauchkurs zu machen – und wo geht das besser als in Labuan Bajo auf der Insel Flores, wo gefühlt jedes zweite Geschäft eine Tauchschule ist.
Dort angekommen (kleiner Hüpferflug) werden wir von Pia und Köbi schon erwartet – und die Wiedersehensfreude ist gross – auch wenn’s nur knapp 4 Monate her ist, seit sie bei uns in der Schweiz waren.
Es geht direkt zur Bucht auf die Lupina – mit 3 Gästen und viel Gepäck ist das Dinghi ganz schön gefordert.Dann natürlich der obligatorische Welcome Drink.Und abends schon ein wundervoller Sonnenuntergang beim Essen an Land.Tara darf am nächsten Tag schon mit Robin (unserem Vorgänger auf der Lupina) ihren Tauchkurs beginnen. Das Ganze fängt erst mal an im Pool. Für Köbi gibt es ebenfalls eine Auffrischung seiner Tauchskills.Bereits am folgenden Tag geht es für die Tauch-Crew (Köbi, Robin und Tara) ins offene Meer.Speziell für Tara und Robin ein unvergessliches Erlebnis.Umgeben von Mantarochen ….…. wunderschönen Korallenriffen und farbenfrohen Fischen wohin das Auge reicht, kann man sich kaum satt sehen.Robin und Tara bleiben für einige Tage im Tauchkurs und wir ziehen uns auf die Lupina zurück und lassen die Leinen los. Zu einem traumhaften Ankerplatz bei der Insel Sebabi – wo der Ankertrunk gleich auch zum Sundowner wird.Wir bleiben – es ist soooooo schön hier!!Fast kitschig – die Fotos sehen aus wie KI. Köbi lässt seit langem wieder einmal mit Dani die Drohne steigen – und so entstehen Postkartenföteli am Band … und wir geniessen den nahen Strand und die Ruhe, denn wir sind alleine auf weiter Flur.Nur umgeben von vielen Fischern, die mit ihren Knatterkuttern an uns vorbeiziehen. Auffällig: im Gegensatz zu anderen Ländern sind sie hier von oben bis unten eingemummelt.Wir machen es uns zwischendurch am Strand gemütlich, wo vermutlich Einheimische eine kleine «Unterkunft» gebaut haben – ideal zum Chillen und snacken …Während dessen gehen Robin und Tara weiterhin die Unterwasserwelt erkunden.Wie soll es auch anders sein – sie treffen im Tauchkurs auf andere Schweizer.Der Tauchplatz Batu Bolong (Loch im Felsen) gehört aufgrund seiner Artenvielfalt zu den 10 schönsten Tauchplätzen der Welt !Tara hatte während dem Tauchkurs einen Tag frei und nutzte diesen, um den Wasserfall Cunca Wulang zu erkunden. Die Fahrt dorthin mit dem Motorrad machte das Erlebnis besonders aufregend.Nachdem Robin und Tara ihre Tauchkurse (OW, AOW, und Enriched Air) abgeschlossen hatten, ging es für uns alle gleich am nächsten Tag auf eine Speed-Boat-Tour.Ein verschwitztes Gruppenfoto nach über 800 Treppenstufen darf natürlich nicht fehlen. Für die Aussicht hat es sich aber absolut gelohnt!Der nächste Stopp unserer Tour brachte uns direkt auf die Komodo Insel, wo wir die so genannten ‘Komodo Dragons’ in ihrer natürlichen Umgebung erleben durften. Mit drei !! lokalen Guides pro Gruppe natürlich, weil die Biester echt gefährlich sind. Fun Fact: ein Komodowaran kann eine Geschwindigkeit von über 20 km/h erreichen und ihr Biss ist giftig. Ausgewachsen können sie bis zu drei Meter lang werden und ein Gewicht von bis zu 150 kg erreichen – etwas Sicherheitsabstand lohnt sich also. Daher posieren wir als Gruppe mal lieber mit einer überlebensgrossen Statue.Weiter führte uns die Tour zu einer Sandbank, die gerade so über die Wasseroberfläche ragte – und das mitten im Ozean.Am Tag nach der Speed-Boat-Tour verabschiedeten wir uns vorübergehend von Flores und machten uns auch den Weg nach Westen. Mit Tara am Steuer ! (Sorgfältig überwacht vom Captain)An unserer Destination bei Sebayur Besar angekommen, durfte das Auskundschaften des Ankerplatzes, sowie eine kurze Yoga Einheit nicht fehlen.Unser Sundowner-Plätzchen am Strand inklusive Lagerfeuer spricht für sich.Das nächste Sonnenspektakel folgte bereits am nächsten Morgen. Pia, Köbi und Tara machten sich früh auf den Weg, um den Sonnenaufgang auf dem höchsten Punkt der Insel zu erwischen.Die kleine Erfrischung nach dem Anstieg tat gut!Dann geht’s zurück nach Labuan Bajo, wo schon der nächste Ausflug wartet. Wir haben online einen Fahrer gebucht, der uns in der Umgebung zu speziellen Plätzen fährt. Erster Stopp: die Batu Payung Höhle, die erst in den 50-er Jahren von einem Holländer entdeckt wurde und spannende Felsformationen bietet.Batu Payung (Patu = Stein / Payung = Schirm) ist ein passender Name die Touristenattraktion.… und schon ab zur nächsten Höhle – die Rangko Cave erreicht man nur per Boot und einem kleinen Fussmarsch– und es ist spektakulär darin zu baden. Echt ein Erlebnis!Immer nah beobachtet von Affen geht’s zur nächsten Attraktion.Der Sylvia Hill ist ein weiterer Aussichtspunkt, den man sich allerdings auch hart und schweisstreibend erarbeiten muss! Die Sonne knallt von oben, kaum Wind und eine brutale Hitze …. trotzdem muss es fast sein, denn von hier oben hat man eine wunderschöne Aussicht über ganz Labuan Bajo.
Und schnief, schnief – dann ist es schon bald vorbei … Tara und Köbi konnten’s nicht lassen und haben sich nochmal für einen Tauchtag entschieden, während Pia, Dani und ich es gemütlich nehmen und noch ein bisschen auf dem Schiff und im Städtchen chillen.
Nach einem wundervollen Abschieds-Nachtessen im wunderschönen Atlantis on the Rock Resort fliegen wir am nächsten Tag mit traumhaften Bildern im Kopf und lebendigen Erinnerungen an ein wunderbares Indonesien nach Hause.