Wir hören und lesen immer wieder von Langfahrtenseglern, dass es nach jeder Fahrt etwas zu reparieren oder ersetzten gibt am Schiff. Wir haben uns das bisher nicht vorstellen können. Wenn man ein Auto gebraucht, dann läuft das doch einfach meist ohne Probleme. Offenbar sind Schiffe da etwas anders. Einmal sind es meist in kleiner Stückzahl gebaute Serien mit viel Handarbeit. Fast kein Schiff ist identisch wie das andere. Dann ist die Beanspruchung oftmals sehr hart: Salzwasser, UV Licht der Sonne, grosse Kräfte von Wellen und Wind und vieles mehr. Unser Schiff, obwohl sehr solide und robust gebaut, ist da nicht anders. Schäden, die sofort repariert werden müssen, kommen meist ungeplant und erfordern entsprechend Pausen in unserer Reise. Der Keilriemenschaden am Vorsegel in Falmouth war so ein Schaden. Dann gibt es Dinge, die sich anmelden, wo man sieht, dass sich etwas verändert und Korrektur braucht. So haben wir zum Beispiel festgestellt, dass die Kühlwasserzirkulation im Aussenbordmotor immer weniger wurde. Um keine Schäden am Motor zu bekommen, haben wir im Voraus in einem Hafen Vorhandensein und Verfügbarkeit einer Suzuki Vertretung abgeklärt.

Die Zeit in Camariñas, wo wir den Aussenborder inspizieren und reparieren liessen, nutzten wir für ausgiebige Landgänge. Dank Internet und verfügbaren Informationen an Land ist es gut möglich, auf eigene Faust die Landschaft und Umgebung zu erkunden.








Immer wieder auf unserer Reise treffen wir Situationen an, welche Köbi’s ehemalige Arbeitskollegen aus dem Arbeitssicherheitsbereich zum Schmunzeln bringen dürfte:


Nach Camariñas geht’s weiter südwärst. Eine der nächsten Stationen war Vigo wo kurz vor unserer Ankunft bei einem Volksfest ein Teil des Holzpieres entlang der Strasse eingestürzt war.



Die Windverhältnisse vor uns sind sehr gut. Der Nordwind wird uns rasch Richtung Portugiesische Grenze stossen.