Ausserplanmässig nach Singapore

25.10. – 26.11.2025

Bevor wir Nagar Ujong westwärts verlassen, erkundigen wir uns im Internet und auf einer WhatsApp Gruppe, wo wir unser Problem mit der undichten Wellenabdichtung gelöst bekommen können. Um die Dichtung zu ersetzen, muss das Schiff aus dem Wasser genommen werden. Bei dieser Gelegenheit wollen wir gleich noch andere periodische Unterhaltsarbeiten, wie etwa ein neues Antifouling (Anstrich des Unterwasserschiffes) und Ersatz einzelner in die Jahre gekommene Borddurchlässe ausführen. Wir schreiben 2 Volvo Vertreter in Jakarta und 2 in Singapore an. Volvo deshalb, weil es der Hersteller der Wellendichtung ist und auch der Motor mal wieder eine Wellnesskur verdient hat. Beide Vertretungen aus Singapore melden sich umgehend, von Jakarta niemand. Schlechte Referenz für Jakarta. Wir hoffen immer noch, dass es in Jakarta klappen könnte, und fahren in Nagar Ujong zusammen mit unserem befreundeten Boot SY Kama los entlang der Nordküste von Flores westwärts.

Der erste Teil der Reise wird zum Tageshüpfen entlang von Flores. Wir freuen uns auf Komodo und Lombok. In Lombok hätten wir nach ursprünglicher Planung das Schiff über Weihnachte stehen lassen und wären in die Schweiz gereist. Wegen dem Wassereinbruch wird nun nichts daraus. Die neue Planung sieht nun vor, zügig in Richtung Jakarta, oder, wenn sich da niemand meldet, der uns helfen kann, direkt weiter nach Singapore zu fahren.
Uns fällt positiv auf, dass in vielen Teilen von Indonesien die Fischer ihr Handwerk nach alten Traditionen ausüben. Das war leider nicht immer so, denn es gab Zeiten, da wurde in Indonesien die Natur mit Dynamit und industrieller Grundfischerei systematisch zerstört. Das scheint nun aber Geschichte zu sein. Je nach Region sind die Boote anders gebaut. Dieses hier hat auf beiden Seiten Ausleger, die in der Schiffsachse an Stangen aufgehängt sind. Aus der Distanz könnte man meinen, es laufe eine Spinne übers Wasser.
Auf der kleinen, vorgelagerten Insel Bampa Barat ankern wir für eine Nacht und geniessen mal wieder einen Spaziergang an einem einsamen Strand mit anschliessendem Schnorcheln zurück auf das Schiff.
Anders als in Australien kann man hier gefahrenlos auch bei Sonnenuntergang um das Schiff schwimmen. Herrlich!
Die Nordküste von Flores ist touristisch praktisch nicht entwickelt. Einzig der westliche Bereich ist vor allem bei einheimischen Touristen als Ausgangspunkt für eine Tour zur benachbarten Komodo Insel sehr beliebt. Auch hier, im bekanntesten Ort der Gegend, Labuan Bajo, findet man aber keine protzigen Hotelbauten, sondern sanften Tourismus. Die Ausflugsschiffe, die zum Teil auch mehrtägige Touren unternehmen, sind praktisch alle noch aus Holz gebaut. Ein Werkstoff, der vor Ort wächst, und den die Einheimischen noch sehr gut zu verarbeiten wissen – ein seit Generationen überliefertes Handwerk.
In den Strassen von Labuan Bajo herrscht ein wuseliges Treiben. Wir erfahren, dass immer noch viel im Tauschhandel funktioniert. So zum Beispiel wird hinter diesen Fischständen in einem gemeinschaftlich betriebenen Restaurant direkt gegessen, was Fischer in der Nacht gefangen und Landwirte auf dem Feld geerntet haben. Jeder trägt auf diese Weise etwas zum üppigen Abendessen bei.
Hier fasziniert uns einerseits die Strassenbautechnik, aber am meisten bestaunen wir die Sonnenhüte der Bauarbeiter!
Nicht unsere Idee! Die Kinder sind uns nachgerannt und wollten, dass wir ein Bild machen von ihnen – fröhliche, unbeschwerte Jugend!
Natürlich geniessen wir auch immer wieder die leckere einheimische Kost: hier frittierte Calamari und Fisch.
Abendstimmung in Labuan Bajo. An vielen Orten ist dem Ufer ein Korallengarten vorgelagert. Damit trotzdem Schiffe anlanden können, haben Hotels und Resorts lange Landestege ins Meer hinaus gebaut. Dieser ist deutlich über hundert Meter lang und sehr robust gebaut.
Von Jakarta haben wir 1 Woche nach unserer letzten Anfrage immer noch keine Antwort erhalten. Wir beschliessen deshalb, von Labuan Bajo aus möglichst zügig durch die Flores See in Richtung Java See zu segeln. Es ist nun der 1. November, und es sind ab jetzt bereits die ersten Monsun Einflüsse zu erwarten. Würden wir länger hierbleiben und müssten dann tatsächlich direkt bis Singapore durchsegeln, hätten wir sowohl starke Winde wie grosse Strömung gegen uns. Die ersten Tage der Weiterfahrt sind sehr angenehm, da es fast keine Wellen hat und einigermassen genug Wind zum Segeln. Das Grosssegel bleibt immer auf Backbordseite, die Genua wechseln wir öfter hin und her zwischen ebenfalls Backbordseite oder dann Steuerbordseite mit Spi-Baum.
Nach ein paar Tagen kündet sich ein Wetterwechsel an. Der Wind dreht und kommt nun aus westlicher Richtung, am Horizont künden sich schwere Regenwolken an – typisches Monsun Wetter.
Es geht nicht lange und wir erleben die ersten Gewitter. Diese beginnen meist mit sich riesig auftürmenden, dunklen Wolken, dann mit einem raschen, heftigen Windanstieg. Am Tag ist das weniger ein Problem, da warnen einem die weissen Schaumkronen auf den Wellen und man kann rechtzeitig reffen. In der Nacht hilft uns das neue Radar, die Regenzellen zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Kurz nachdem dann der Regen einsetzt, fällt der Wind zusammen und nach einer halben Stunde ist der ganze Zauber wieder vorbei. Leider sind die Unwetter in dieser Gegend immer öfter von heftigem Blitz und Donner begleitet. Da würden wir gerne unseren 20 Meter hohen Mast einziehen können. Leider geht das nicht, und es bleibt uns effektiv nicht viel anderes übrig, als auf unser Glück zu vertrauen. Blitzeinschläge sind von Seglern sehr gefürchtet, weil es keine nachweislich brauchbaren, zuverlässigen Blitzableiter gibt.
Mit dem Einsetzen der ersten Monsun Ausläufer beginnt eine anspruchsvolle Phase. Die Hauptströmung im Meer fliesst nun von Nordwest nach Südost. Das Bild vom Wetter App «Windy» zeigt die Strömung in der Java See. Der blaue Punkt stellt unsere aktuelle Position dar. In diesem Bereich haben wir mit rund 2 Knoten Gegenstrom zu rechnen.
Bei wenig Wind oder gar Gegenwind wird das Vorankommen in einer Gegenströmung schwer. Wir versuchen in die schwächere Strömung nahe der Küste entlang auszuweichen, um beim Aufkreuzen einigermassen gute Wendewinkel zu erzielen. Wir kommen nur langsam vorwärts. Zum Glück lässt die Strömung im 6 Stunden Takt jeweils nach oder dreht sogar um, das hilft uns mindestens zeitweise beim Vorwärtskommen.
Je näher wir uns im Küstenbereich aufhalten, umso häufiger treffen wir Fischerboote an. Diese sind vor allem nachts von den Seglern gefürchtet, weil sie auf Radar schlecht oder gar nicht zu erkennen sind, weil sie immer wieder unerwartete Richtungswechsel durchführen, und weil sie manchmal mehrere hundert Meter lange Netze hinter sich herziehen.
Dies Typen von Fischerbooten sind sehr schnell. Gefährlich sind sie vor allem, weil man sie auch bei Tageslicht nur schlecht sieht und sie lange Schleppleinen hinter sich herziehen.
Diese kleinen Fischerboote machen uns weniger Sorgen.
Im Kampf gegen Wind und Strom brauchen wir unseren Motor viel häufiger, als geplant. Das letzte Mal haben wir in Australien Diesel gebunkert. Ein Schiff aufzutanken ist in Indonesien recht schwierig. Zum Glück haben wir seit Australien nun auch Starlink an Bord und können vom Schiff aus ins Internet. Dort finden wir heraus, dass wir angeblich auf der Insel Bawean Treibstoff kriegen können. Am 8. November erreichen wir die kleine Insel in der Java See und ankern direkt neben diesen schön bunten Fischerbooten.
Bereits am nächsten Morgen liefert uns Bung Dj Gaul – kurz «Dj» genannt – mit seinen 3 Helfern 400 Liter Treibstoff. Es ist kein Diesel, wie wir ihn kennen, sondern ein aus alten Pneus durch chemische Zersetzung hergestellter Treibstoff, hier «Bio Solar» genannt. Wir waren sehr skeptisch und hatten uns vorher über Internet Foren erkundigt, ob dieser Brennstoff von unserem Motor verwertbar ist. Die Informationen waren durchwegs positiv, jedoch müsse man sehr auf die Sauberkeit achten. Nun, ich lache zwar auf dem Bild, aber 2 Kanister (insgesamt 75 Liter) muss ich schlussendlich zurückweisen, weil es nach meinem Dafürhalten zu viel Dreck und Wasser in der Flüssigkeit hat.
Bei Dj (Mann im Bild) buchen wir für den nächsten Tag eine eintägige Tour. Das Ganze kostet uns umgerechnet 35 Schweizer Franken und beinhaltet ihn als Führer, Auto, Fahrer, Mittag- und Abendessen. Dj ist auf Bawean aufgewachsen und weiss uns viel zu erklären. Es gibt viele Moscheen in Indonesien. Uns fällt aber auf, dass nicht überall der islamische Gebetsruf gleich oft und in der gleichen Intensität vom Minarett aus über die Dächer schallt. Dj erklärt uns, dass in einigen Gegenden die Gläubigen sehr viel Rücksicht nehmen aufeinander, andersgläubige Menschen respektieren. Hier in Bawean erinnern die Muezzins mit ihrem Aufruf zum Gebet nur bei Tageslicht, und nicht auch noch in späten Abendstunden und mitten in der Nacht. Ihr Gebetsgesang tönt auch viel schöner und harmonischer als andernorts.
Baugerüst auf indonesische Art. Bambus ist zwar sehr stabil und tragfähig, trotzdem scheint uns das etwas wackelig.
Das Leben auf dem Land ist sehr einfach.
Nicht ganz SUVA konform: Reparatur einer elektrischen Leitung über einem Bachbett.
Der Ausflug führt uns zu einem bei den Einheimischen als spiritueller Ort bekannten Wasserfall (Gherujhukan Laccar).
Mittagessen beim Wasserfall bestehend aus gebratenem Hühnchen, Reis und Gemüse. Gegessen wird traditionell auf einer Holzbühne, die man überall vor Häusern, in Parks und an Ausflugszielen antrifft. Auf dem Bild unser Fahrer (vorne rechts) und Dj.
Das Leben mag noch so einfach sein – die Indonesier sind sehr sauber.
Die Reisfelder werden sehr sorgsam gepflegt und unterhalten
Unser Abendessen (oder eigentlich ist es ein spätes Nachmittagsessen) hat Dj an unserem letzten Ausflugsziel, einem See, eingeplant. Ganz nach indonesischer Gepflogenheit besorgt er unser Essen in einem Restaurant am Strassenrand. Eigentlich ist es ein Imbissstand mit spartanischer Küche, aus der aber sehr schmackhafte Grillade (in unserem Fall Fisch) gezaubert wird.
Die Besitzerin des Restaurants möchte ein Bild machen mit uns – dafür zieht sie sich extra ein Kopftuch über.
Unser letztes Ausflugsziel, der Lake Danau Kastoba, ein über hundert Meter tiefer Kratersee.
Zum Abschluss möchte uns Dj noch sein Haus und seine Familie zeigen. Wir spüren förmlich, dass es ihm sehr wichtig ist, dass wir seiner Einladung Folge leisten. Sein aus Stein und Beton gebautes Haus ist relativ neu. Möbel gibt es noch keine, dazu hat das Geld bisher nicht gereicht. Die grüne Wolldecke wird extra für uns auf dem Boden ausgebreitet, denn nach indonesischer Sitte gebührt einem Besucher der beste Platz im Haus. Ein bewegender Moment: Dj’s Frau ergreift die Hand von Pia und sucht die Nähe zu ihr.

Noch auf Bawean entscheiden wir, dass wir die Reparatur der undichten Welle und die geplanten Unterhaltsarbeiten nicht in Jakarta, sondern definitiv in Singapur durchführen wollen. Jakarta wäre uns zwar lieber gewesen, da näher und wohl billiger, aber die fehlende Reaktion auf unsere Anfragen lässt uns daran zweifeln, dass es dort klappen würde. Das bedeutet für uns, statt nur noch 350 Seemeilen westwärts bis Jakarta mit einem gut segelbaren Am-Wind Kurs, doppelt so viele Seemeilen genau gegen Wind und Strömung. Also viel Motoren! Noch vor der Weiterfahrt wissen wir, dass wir unterwegs vermutlich nochmals einen Stopp einlegen müssen, um weiteren Treibstoff zu bunkern.

Proviant haben wir genügend an Bord – und dank flacher See fällt Pia auch das Brotbacken unterwegs nicht so schwer.
Für den zweiten Tankstopp auf der ungeplanten Reise nach Singapore wählen wir eine Insel direkt auf unserer Strecke aus: Belitung, eine für die Bewohner der Grossstädte auf Java beliebte Feriendestination.
Belitung ist bekannt für seine grossen Granitfelsen, die überall wie Skulpturen aus dem Meer ragen.
Findige und geschäftstüchtige Einheimische haben erkannt, dass viele ausländische Yachten auf ihrer Weltumsegelung hier vorbeikommen und einen Zwischenhalt einlegen. Kurzerhand haben sie eine Yacht-Club gegründet und bieten ihre Unterstützung und Dienste an. Für uns organisieren die beiden «Unternehmer» Erwan und Eddie zum Beispiel Diesel in bester Qualität, direkt aufs Schiff geliefert. Wir werden gebeten, uns auf ihrer Besucherwand zu verewigen, was wir gerne machen.
Eddie ist ganz stolz auf ein Bild mit Pia

Das Ausklarieren aus Indonesien nach Singapore haben wir in Batam, einer Nachbarinsel zu Singapore geplant. Bei einer Anfrage dort erfahren wir, dass die lokalen Behörden auf den Beizug von «Agenten» bestehen, die ihre «Unterstützung» anbieten zu einer unanständig hohen Geldsumme, die etwa 2 Monatslöhnen eines durchschnittlichen Arbeiters entspricht. Das ist reine Korruption, denn gemäss offiziellen Informationen der Regierung ist der Beizug von Agenten zum Ein- oder Ausklarieren nicht erforderlich. Wir lassen es die Behörden von Batam wissen, dass wir ihr Handeln als illegal betrachten. Wir entscheiden uns, bereits in Belitung auszuklarieren. Ein perfekter Entscheid!

Mit Hilfe eines von Eddie gemieteten Motorrollers klappern wir alle 4 erforderlichen Ämter (Gesundheit, Zoll, Immigration und Hafenmeister) ab.
Beim Zoll werden wir sogar mit einem frisch gebrühten indonesischen Kaffee verwöhnt, während wir auf die Dokumente warten.
Soeben sind wir zum Belitung Yachtclub zurückgekehrt, ausklariert und bereit für das letzte Teilstück nach Singapur. 350 anstrengende und anspruchsvolle Seemeilen warten auf uns – aber die Moral der Crew ist gut!
Die Strecke nach Singapore (schwarze Linie) verläuft entlang der Ostküste von Sumatra durch die Natuna See. Hier erwarten uns starke Strömungen und flaches Wasser mit vielen Untiefen und Inseln. Das Bild zeigt die Strömung in diesem Gebiet zu einer bestimmten Zeit, wobei Grün leichte Strömung, Gelb mittlere und Rot starke Strömung bedeuten. Mit Gezeiten und Windstärke verändern sich deren Richtung und Stärke. Wir wissen: die meiste Zeit ist die Strömung gegen uns, der Wind ist es in dieser Jahreszeit immer. Aber: da der Wind eher schwach ist dürften die Wellen nicht zu hoch sein. Immerhin etwas!
Je mehr wir uns Singapore nähern, umso intensiver wird der Schiffsverkehr. Die grossen Frachter bereiten uns keine Sorgen. Mühsamer sind da eher die Fischerboote aus Holz, die man auf dem Radar nicht erkennen kann, oder dann diese Schleppverbände: ein relativ kleiner Schlepper, der in einem Abstand von ungefähr 500 Metern ein riesiges Floss hinter sich herzieht. Geraten wir da mit unserem Segelboot dazwischen – dann wird’s lebensgefährlich.
Nebst den oben beschriebenen Herausforderungen plagen uns auch immer wieder heftige Gewitter, die für diese Region in dieser Jahreszeit ganz normal sind. Unsere Aufmerksamkeit wird stark beansprucht.
Ein kleiner Nebeneffekt unserer unplanmässigen Reise nach Singapore: wir haben keine Gastlandflagge an Bord. Kurzerhand schnappt sich Pia eine andere an Bord befindliche Flagge, schnippelt da den blauen Teil weg, so dass nur noch die rote und weisse Fläche übrigbleiben, und näht dann darauf aus weissen Stofffetzen Mond und Sterne, welche die Singapore Fahne zieren.
Am 27. November 2021 haben wir auf dem Weg von Panama nach Galapagos den Äquator von Norden nach Süden überquert. Seither haben wir uns auf der Südhalbkugel aufgehalten. Nach ziemlich genau 4 Jahren, am 18. November 2025, überfahren wir den Äquator erneut, diesmal von Süd nach Nord – wir sind zurück auf der Nordhalbkugel. Der Pfeil zeigt den Moment, wo wir bei 104 Grad und 12.656 Minuten östliche Länge über die Nulllinie fahren.
Letzter Sonnenuntergang, die letzte Nacht auf See beginnt. Die Fahrt von Belitung nach Singapore verläuft absolut problemfrei, und trotzdem wird sie eingehen in eine unserer unbeliebtesten Fahrten, denn praktisch die ganze Zeit brauchen wir den Motor. Ohne dessen eisernen Schub würden wir uns jetzt noch mit Aufkreuzen abmühen. Einmal mehr sind wir uns bewusst, welche enormen Leistungen die Segler vor der Motorisierung vollbracht haben.
Bei Tagesanbruch legen wir vor der Einfahrt in die sehr stark befahrenen Verkehrsgebiete von Singapore einen kurzen Zwischenstopp ein und lassen uns treiben: die Gastlandflagge von Singapore und die gelbe Q Flagge (Quarantäne) wollen gesetzt werden.
Am 19.11.2025, um 9 Uhr, erreichen wir nach fast 70 Stunden Motorfahrt den Hafen von Singapore. Das Bild zeigt den markanten Leuchtturm der Raffles Marina mit der malaysischen Stadt Johar im Hintergrund.
Während wir die Arbeiten für unsere Lupina und die Flüge für unsere Weihnachtspause in der Schweiz organisieren, bleibt uns genügend Zeit, die Infrastruktur einer der berühmtesten Marinas zu geniessen.

Ursprünglich wollten wir das Schiff gleich nach unserer Ankunft aus dem Wasser holen. Die Leckage an der Welle hat sich aber in den letzten Tagen deutlich reduziert, und die automatische Bilgen Pumpe fördert das eindringende Wasser mühelos und zuverlässig aus dem Schiffsbauch. Hauptgrund für die Planänderung ist aber eine blockierte Bankzahlung. Verständlicherweise verlangen Unternehmen in der Schifffahrtsbranche eine Anzahlung, bevor sie mit ihrer Arbeit beginnen. Diese haben wir via Bankzahlung auch getätigt, aber das Geld ist nicht beim Unternehmen eingetroffen. Unsere Nachforschung ergibt, dass eine bankinterne KI-Software unsere Zahlung als mögliche Umgehung eines Embargos gegen Syrien identifiziert hat, da die Buchstaben SY nebst Segel Yacht auch als Abkürzung für Syrien stehen. Die Amerika hörige Grossbank UBS lässt grüssen – bis heute ist es uns nicht gelungen, die Zahlung frei zu bekommen.

Lupina bleibt bis zu unserer Rückkehr Mitte Januar 2026 in der Raffles Marina, Singapore. Erst dann wird sie aus dem Wasser geholt für die Reparatur der Wellendichtung und den geplanten Unterhalt.

An dieser Stelle schliessen wir das Segeljahr 2025 ab und freuen uns auf ein paar Wochen mit unseren Familien und Freunden in der Schweiz. Euch allen wünschen wir einen schönen Rest des Jahres und freuen uns darauf, euch auch im kommenden Jahr mit an Bord nehmen zu dürfen. Als kleines Geschenk an euch werden wir in der Festtagszeit das bisher nicht veröffentlichte Video unserer Landreise ins Herz von Australien hochschalten.

Es bleibt spannend! Folge der Lupina im Kielwasser!

Von Townsville nach Cairns und ins Great Barrier Reef

6.7. – 1.8.2025

In diesem Bericht führt die Reise von Townsville weiter der australischen Ostküste nordwärts nach Cairns und weiter zu den Low Islets, wo wir aktuell an einer Mooring liegen.
Für die Reparatur unseres defekten Genua-Furlers verlegen wir von Magnetic Island in die riesige Breakwater Marina im nahe gelegene Townsville.
Die beiden neuen Motoren für den Furler und ein neuer Zahnriemen (rotes Teil im Bild) sind vom Hersteller in Schweden innerhalb von 2 Wochen pünktlich eingetroffen. Ich hatte vorher schon alles zerlegt und gereinigt, und die Montage der neuen Teile durch einen Markenvertreter funktioniert tadellos.
Wir wollen in der Marina auch noch unser Unterwasserschiff reinigen lassen. Bisher haben wir das selber gemacht, aber hier in Australien mit den vielen gefährlichen Tieren im Wasser getrauen wir uns nicht. Eines Morgens finden wir vor den Eingängen in die Marina dieses Schild, das informiert, dass in den letzten Tagen ein Krokodil in der Marina gesehen wurde. Das zerstört auch diesen Plan: wir finden keinen Taucher, der sich in dieser Situation ins Wasser wagt – verständlich!
Direkt hinter unserer Marina ragt ein imposanter Berg empor. Der «Castle Hill» ist einer der markantesten Berge entlang der Küste von Nord-Queensland. Er ist offiziell 286 Meter hoch, genau 14 Meter zu wenig, um als «Mountain» (Berg) anerkannt zu werden. Im Juli 1980 haben Schüler einer lokalen High School eine drei Meter hohe Pyramide gebaut, um den «Hill» zum «Mountain» zu machen. Wohl keine gute Referenz für ihren Mathematiklehrer! Uns ist das egal: wir wollen da rauf!
Castle Hill: eine herrliche Aussicht auf Townsville mit dem Mount Cleveland im Hintergrund, der durch eine breite, flache Landzunge mit dem Festland verbunden ist. Townsville war um die 1850 eine kleine Siedlung, die hauptsächlich als Zentrum für Vieh- und Schafzucht in der Umgebung diente. Goldfunde im Hinterland führte zu einem dramatischen Aufschwung der Stadt. Um 1900 war Townsville eine der wichtigsten Hafenstädte in Nord Queensland.
Die Natur und die Tiere – immer wieder spannend beim Reisen: nach langer Suche im Internet identifiziert: Blue Faced Honeyeater oder Blauohr-Honigfresser, er kommt hauptsächlich in Nord und Ostaustralien vor.
Nebst Unterhalts- und Putzarbeiten am Schiff sowie Ausflügen in der Umgebung geniessen wir auch wieder mal das Nachtleben in Townsville. Hier eine Brauerei …
… oder hier eine Taverne mit Livemusik. Davon gibt es in Queensland übrigens sehr viel. Fast jedes Pub oder jede Bar, die etwas auf sich hält, hat am Wochenende Livemusik. Diese Band hier hat richtig markigen Rock im Programm: von ZZ-Top über AC-DC bis Queen – super Sound!
Nach einer Woche verlassen wir Townsville und setzen Segel Richtung Palm Islands. Es herrscht perfektes Segelwetter. Das Wasser ist flach und der Wind stark genug, dass uns die Genua reicht.
Happy wife – happy life! Was will Mann mehr?!
Unterwegs erspähen wir immer wieder Buckelwale, die jetzt in dieser Jahreszeit vom kalten Süden in den warmen Norden migrieren, um hier ihre Jungen zu gebären. Leider bekommen wir sie nur immer kurz und in grosser Distanz vor die Linse.
Sonnenuntergang auf Great Palm Island
Auch auf den nächsten Etappen der Küste entlang ständige Begleiter – die riesig grossen Buckelwale
In kurzen Tagesetappen geht es gemächlich nordwärts. Wir wählen unsere Tagesziele immer so, dass wir noch genügend Zeit haben, die Umgebung des Ankerplatzes etwas zu erkunden. Dies ist jedoch nicht immer möglich, weil es manchmal das Wetter nicht erlaubt, oder die Insel nicht zugänglich ist. Auf Goold Island finden wir aber ideale Verhältnisse vor für einen Landgang.
Goold Island läuft im Südwesten in einer langen Sandbank aus. Im Hintergrund grüssen die hohen Berge des Festlandes.
Auch unser Lupinchen geniesst den Strand. Und ihr gut erkennen könnt, es ist weit und breit kein anderes Schiff zu sehen. Wir sind meistens alleine.
Wie fast alle Inseln im Great Barrier Reef Gürtel ist auch Goold Island Teil des Nationalparkes. Auch hier gibt es vom Staat unterhaltene, öffentliche Camping-Plätze, die rege benutzt werden. Aber halt! Da ist doch ein gelbes Warnschild!
Es scheint, die Australier sind mit Krokodilen gross geworden, oder sie sind halt einfach ein bisschen verrückt. Nur so können wir es uns erklären, dass sie überhaupt auf die Idee kommen, in einem Gebiet, wo Krokodile leben, im Freien campieren zu wollen. Wir sind froh, haben wir die Lupina! An der beisst sich ein Krokodil die Zähne aus.
Lupina an einer öffentlichen Mooring (Boje) vor Dunk Island.
Auf Dunk Island gab es früher ein sehr gut besuchtes Resort, das aber im Jahre 2011 durch Zyklon Yasi zerstört wurde. Der Besitzer nahm das Geld von der Versicherung und verschwand über alle Berge. Heute, fast 15 Jahre später, versucht ein neuer Besitzer der Insel wieder Leben einzuhauchen. Eine Fähre vom nahen Festland bringt Tagesbesucher, was aber sehr wetterabhängig ist. Wir finden schönstes Wetter vor und geniessen einen gut markierten und bestens unterhaltenen Wanderweg, der rund 10 Kilometer um die Insel führt.
Falls ich es noch nicht erwähnt habe: wir sind mittlerweile wieder in den Tropen angekommen. Auf Dunk Island fantastisch zu erleben. Je nach Hanglage und Ausrichtung verändert sich das Bild. Einmal ist der Wald locker bewachsen und mit vielen Bäumen, manchmal dann eher trocken und licht, oder sehr düster und dunkel und nur ein paar Schritte weiter wie hier, üppig und scheinbar undurchdringbar.
Wir sind erstaunt über den gut ausgebauten Wanderweg. Ganz oben bei der Aussichtsplattform können wir an einem Schild nachlesen, warum das so ist: Wie auf vielen vorgelagerten Inseln wurde während des 2. Weltkrieges auch auf Dunk Island eine Radarstation errichtet zum Zwecke, sich annähernde feindliche Flugzeuge oder Schiffe früh zu erkennen und die Häfen am Festland vorzuwarnen. Der Pfad wurde damals von Soldaten gebaut. Heute hat man von der Stellung der ehemaligen Radarstation eine wunderschöne Aussicht zum Festland und den vorgelagerten Inseln.
Dieser Baum hat Zyklon Yasi 2011 erfolgreich getrotzt
Auch diese Palmen haben überlebt. Sie sind zwar im Sturm gekippt, wachsen nun aber wieder in die Höhe.
Die Australier sind erfinderisch und haben Geld. Bei rund 2-3 Meter Gezeitenunterschied in dieser Gegend und flachen Lagunen ist so ein mit elektrisch angetriebenen Rädern ausgestattetes Boot schon praktisch.
Und schon geht es wieder weiter auf unserer Reise – die ich übrigens ganz vorschriftsgemäss von Hand in ein Logbuch dokumentiere.
Nach ein paar weiteren Tagesstopps laufen wir am 21.7.2025 in die Marlin Marina von Cairns ein (Bildquelle: Marlin Marina)
In Cairns treffen wir unsere neuen Freunde Margrit und Ernst von der SY Kama wieder an. Mit ihnen zusammen unternehmen wir einen Ausflug per Auto nach Port Douglas, wo dieses Bild entstanden ist.
Wie Townsville im Norden war auch Port Douglas das Gold der Treiber für die Entwicklung der Stadt. Auf der Suche nach einem geeigneten und vor Krokodilen gut zu schützenden Ort für eine Stadt mit Hafen, wurde 1877 hier der Grundstein für Port Douglas gelegt. Der Strand von Port Douglas (Bild) ist 4 Meilen lang. Die Stadt selber liegt leicht erhöht auf einem Hügelzug, der durch die umliegenden Mangrovensümpfe zum Festland reicht.
Mit dem Auto fahren wir von Port Douglas ins Landesinnere und gelangen ins Einzugsgebiet des Barron Rivers. Hier finden wir zahlreiche Wandermöglichkeiten, einige davon sehr schön angelegt als Boardwalks durch den Regenwald.
Ein sehr bekanntes und viel besuchtes Ausflugsziel: die Barron Falls. Hier überwindet das Wasser rund 280 Höhenmeter in kurzer Distanz. Bei unserem Besuch fliesst nur wenig Wasser. Man kann sich gut vorstellen, was hier abläuft in der Regenzeit. Um 1930 wurden oberhalb des Wasserfalles Staumauern errichtet und ein Teil des Flusswassers über Druckleitungen in ein Hydrokraftwerk geleitet. Heute befindet sich die Staumauer etwas weiter weg vom Wasserfall. Der hier erzeugte Strom versorgt die ganze Region um Cairns mit Energie.
Ein stolzes Australbusch-Huhn (Australian Brush-Turkey) beäugt uns neugierig
Boulder Gorge, etwas nördlich von Cairns – schaurig schön!! Schaurig deshalb, weil in den letzten 20 Jahren über ein Dutzend Personen darin ihr nasses Grab fanden, weil sie versuchten, im Fluss zu baden.
Üppig grüner Urwald
In Australien ist vieles grösser als normal. Üppiger Goldkelch (Solandra Maxima) in voller Blüte
Auch diese Spinne ist gross, grösser als es scheint: Körper und Beine sind filigran, aber lang. Leider habe ich trotz aufwändiger Suche nicht herausgefunden, um was für eine Spinne es sich handelt. Kann mir jemand helfen? Nachtrag am 2.8.2025: es scheint eine Unterart der Goldenen Radnetzspinne (Golden Silk Orb-Weaver, Seidenspinne) zu sein. Ihre Faden ist besonders strapazierfähig und wird von der Wissenschaft intensiv analysiert. Vielen Dank, Sabine Willner , SY Atanga, für die kompetente Rückmeldung!
Im Faltengebirge, das westlich von Cairns der Küste folgt, hat es tausende von Wasserfällen. Den Fall von Millaa Millaa finden wir besonders schön.
Stille Wasser, die sind tief: Der Lake Eacham ist ein Kratersee mit tief abfallenden Ufern. Auch hier treffen wir auf ein Tier, dass es nur in Australien gibt:
Die Sägezahn-Panzer Schildkröte. Hast du gewusst, dass es Tiere gibt, die durch den After atmen? Sie kann es! Diese Schildkröte hat verschieden Systeme, wie sie zu Sauerstoff gelangt: einmal die normale Atmung, dann aber, ähnlich wie Fische über Kiemen, kann sie aus dem Wasser Sauerstoff über ihre Darmoberfläche im Afterbereich aufnehmen. Das hilft ihr, länger unter Wasser bleiben zu können. Leider haben die beiden Tiere, die wir entdecken, kein Verständnis für den Fotografen gezeigt und sind immer unten geblieben.
Wenn wir schon bei speziellen Tieren sind, auch dieses ist speziell und kommt nur in Australien vor. Das Schnabeltier (Platypus) – eine Mischung aus Ente, Otter und Bieber – ist ein Säugetier, das Eier legt. Das Bild habe ich von Wikipedia (wo noch viel Interessantes über dieses seltsame Wesen zu lesen ist), weil das Exemplar, das wir beobachtet haben, so eifrig bei der Nahrungssuche war, dass ich es nicht richtig ablichten konnte. Im Video, das bald folgen wird, ist es aber gut zu erkennen.
Hinter dem Faltgebirge folgen die «Tablelands», das Tafelland. Wie der Name es erahnen lässt, ist dieses Hochplateau flach und bestens geeignet für Landwirtschaft. Die Dörfer und kleinen Städte scheinen in der Zeit stehen geblieben zu sein und haben ihren wunderschönen, ursprünglichen Charakter erfolgreich bewahrt.
Nicht nur hier, aber hier besonders, können wir richtig gut gegrilltes Fleisch oder Fisch geniessen.
Wir gönnen uns einen Tag «Verwöhnprogramm» mit dem berühmten historischen Zug nach Kuranda. Die alte Diesel Lokomotive ist mit Zeichen und Farben der ursprünglichen Landbesitzer, einem Stamm der Aborigines, bemalt.
Wenn wir von Verwöhnen schreiben, dann meinen wir das auch so! Wir reisen in der «Gold Class», mit weichen Polstersesseln, einzeln natürlich, dazu köstlicher Schaumwein oder andere feine Getränke und Snacks à discrétion. Wir geniessen die zweistündige Fahrt in vollen Zügen. Das ist durchaus wörtlich gemeint: der Zug ist bis auf den letzten Platz ausgebucht.
Der Bau der Bahn nach Kuranda begann 1887 und bereits 4 Jahre später wurde sie eingeweiht und in Betrieb genommen. Sie führt von Cairns dem Barron River entlang über die Berge ins Tableland. Vom Meeresniveau klettert die Bahn durch 15 in harter Handarbeit in die Felsen gehauene Tunnels und über 55 windige Brücken 327 Meter in die Höhe.
Von Kuranda aus schweben wir über dichtem Urwald mit einer Luftseilbahn langsam ans Meer zurück …
… und geniessen dabei herrliche Einblicke in das tief unten eingeschnittene Bett des Barron Rivers.
In Cairns können wir nachholen, was leider in Townsville wegen Krokodilgefahr nicht möglich war. Wir engagieren eine Taucherin (ja, richtig gelesen, ich war auch überrascht als eine Frau vor der Lupina stand) und sie macht einen wirklich guten Job. Auch eine abgenutzte Anode am Propeller ersetzt sie für uns (Ersatz hatten wir an Bord).
Nach einer Woche in der Marlin Marina, Cairns, geht es wieder raus aufs Wasser. Nun ist das Great Barrier Reef unser Ziel. Die erste Destination ist Green Island. Da hier tagsüber sehr viele Touristen Schiffe aus Cairns ihre Gäste ausschütten, fühlen wir uns auch sicher und verbringen seit langem wieder viel Zeit mit Schnorcheln im glasklaren Wasser. Die Korallen sind grossflächig und wir können viele für uns neue Fische beobachten.
Unser nächster Ankerplatz im Great Barrier Reef liegt scheinbar im Nirgendwo, auf der Korallenbank Vlasoff Cay. Bloss eine kleine Sandinsel – sonst nichts. In der Nacht sind wir mutterseelen alleine, weit draussen im Meer. Ein spezielles Erlebnis.
Gestern sind wir nun nicht weit von Port Douglas, auf der Woody Island, einer hauptsächlich aus Mangrovenwald bestehenden Insel der Low Islets Gruppe, angelangt. Hier wettern wir eine Störung mit starken Südwinden ab, bevor wir weiter nordwärts ziehen.

Planänderung: wir hatten beabsichtig, relativ zügig bis ganz in den Norden von Australien zu segeln und dann noch im August über die Torres-Strasse nach Indonesien zu fahren. Das war vor der Nachricht, dass Navionics, die Firma von der wir unsere elektronischen Seekarten beziehen, momentan keine Karten von Indonesien mehr vertreiben darf. Es geht dabei um irgendwelche Urheberrechtsverletzungen, gegen die der indonesische Staat nun rechtlich vorgeht. Navionics hat der Segelgemeinschaft zugesichert, die Sache bis spätestens im September zu regeln. Das ist uns zu unsicher. Deshalb haben wir entschieden, der australischen Küste weiter westwärts bis Darwin zu folgen, und erst von da nach Indonesien abzubiegen. So gewinnen wir Zeit und brauchen die Karten erst gegen Anfang Oktober.

Die ursprünglich geplante Route in grüner Farbe, und rot die neue Planung.

Hoffentlich klappt es!

Es bleibt spannend! Folge der Lupina im Kielwasser!